5. Mai, Protesttag der Menschen mit Behinderung

Jährlich am 5. Mai ist der vom Interessenverband Selbstbestimmt Leben, 1992 ins Leben gerufene “Europäische Protesttag der Menschen mit Behinderung”. Social Media war reich gefüllt mit diversen Posts um darauf aufmerksam zu machen. Aber auch sonst ist social Media eigentlich täglich mit diversen Posts um das Thema Selbstbestimmung, Gleichstellung, und erlebter Diskriminierung gefüllt.

Warum ist das so? Die Organisationen von Selbst-Betroffenen, welche sich genau dafür einsetzen, existieren und arbeiten doch schon lange an Gleichstellung und Co. in allen belangen des Lebens.

  • Sind vielleicht gesetzliche Vorgaben daran schuld?
  • Diskriminieren diverse Existenzen von umsorgenden Strukturen für Menschen mit Behinderung? Auch wenn es gut gemeint ist, ist es unterm Strich vielleicht ja nicht immer gut gemacht.
  • Kritisch, aber hinterfragen wir doch auch mal, ob selbst die besondere Bezeichnung “Behindert” ebenso eine der Gleichstellung, eigentlich im Weg stehende Konstante ist? Wie kann man Gleichstellung erreichen wenn schon eine besondere Bezeichnung für “diese Menschen, mit den besonderen Bedürfnissen” genutzt wird?
  • Was machen wir falsch, sodass Menschen mit Behinderung immernoch mit den diversen Hürden konfrontiert werden?
  • Haben wir evtl. zu wenig selbst in der Hand?
  • Sitzen evtl. zu viele nicht Selbst-Betroffene Menschen an den Hebeln?
  • Was diskriminiert Dich?
  • Was nimmt Dir die Möglichkeit der Selbstverwirklichung und Selbstbestimmung?

Schrieb Doch mal gern was Dich da so bewegt.

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  1. Anja Steinbock

    Kinder die sofort die Diagnose erhalten haben, bekommen nicht sofort die Behandlung, vor allem im Ausland. Es tut einfach weh zu sehen, wenn sie behinderter werden, weil Medizin zuerst bezahlt werden muss. Ich habe auch viele viele Jahre zu kämpfen wegen meiner Gehörlosigkeit. Wir werden einfach wie in die Schublade gesteckt.

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