SMA in Neugeborenenscreening aufgenommen

Symbolbild Neugebrenenscreening

So berichtet der Gemeinsame Bundesausschusses „G-BA“ in einer Pressemitteilung, dass dieser heute am 17. Dezember 2020 beschlossen hat, das erweiterte Neugeborenen-Screening um die Untersuchung auf Spinale Muskelatrophie zu ergänzen, um damit eine schnelle Behandlung zu ermöglichen.

Wie leider auch weiter zu lesen, tritt dies nicht sofort in Kraft. Zum einen haben die auswertenden Labore nun 6 Monate Zeit, den Test technisch umzusetzen. Desweiteren müssen die Ärzteschaft und Krankenkassen ebenso innerhalb in dieser Zeit die Abrechnungen regeln. Laut Mitteilung rechnet der G-BA damit, dass das Screening im 3. Quartal 2021 angeboten werden kann.

Trotz der kleinen bitteren Pille, ist dies hier doch ganz klar ein riesengroßer Meilenstein, denn durch die neuen medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten ist sehr offensichtlich geworden, dass die SMA wohl vermutlich bei präsymptomischer Behandlung zumindest im Kindesalter sehr gebremst oder sogar bis zur Symptomlosigkeit eingedämmt werden kann, was natürlich eine frühste Erkennung absolut notwendig und unumgänglich macht.

Quelle: G-BA Pressemitteilung